Eschbach in der Pfalz

Das Fenster zum Paradies

Bekannt sind die Eschbacher für Ihre guten Weine. Doch dass sie " Esel " sind ist nicht jedem bekannt. Ihren Spitznamen verdanken die Eschbacher dem Rittergeschlecht das im 16. Jahrhundert und auf der Madenburg residierte und sich "derer zum Esel" nannte. Seit der 750-Jahrfeier stehen im Ort 38 lebensgroße kreativ bemalte Esel.

Die idyllische Gemeinde liegt unterhalb der Madenburg direkt an der Deutschen Weinstraße.
Bei uns können Sie den spätgotischen Dorfbrunnen, die vielen Renaissancehäuser (16.Jahrhundert), die Rokokofiguren vor der kath. Pfarrkirche (1766), der künstlerisch gestalteten Eschbacher-Rutsch-Brunnen und die auf dem Rotenberg gelegene Burgruine Madenburg (459m), eine der größten Burganlagen in der Pfalz (11. Jahrhundert) sehen.

Eschbacher Eselei

Begeben Sie sich auf eine Tour der besonderen Art...
Kunstvoll, spritzig, frech oder edel-die Esel sind unverwechselbar und einfach liebenswert.
Die fröhliche "Eselei der besonderen Art" steht für die lebensfrohe Seite des Dorfes und seiner Bewohner. Der Eschbacher Esel ist ein sympathischer Botschafter der Qualitätsweinbaugemeinde.
Der Weg zu den "Eschbacher Eseln" führt Sie durch verwinkelte Gassen, vorbei an verträumten Ecken, historischen Brunnen und attraktiven Renaissance-Häusern. Lassen Sie sich überraschen! Christta Steinmüller

Madenburg

Die Madenburg - eine der größten Burgenanlagen in der Pfalz
Sie liegt oberhalb unseres Weinbauortes Eschbach auf dem Rothenberg.
Im 12. Jahrhundert fand Sie erstmalig Erwähnung, jedoch ist die Burg wahrscheinlich viel älter. Im Jahre 1372 war die Burg im Besitz der Sickinger und Fleckensteiner. 1470 wurde die Madenburg nach einer längeren Belagerung von Kurfürst Friedrich dem Siegreichen eingenommen.

  • Die Madenburg

    In den nachfolgenden Jahrzehnten wechselte die Madenburg einige male den Besitzer und wurde 1516 an den Pfalzgrafen und Bischof Georg von Speyer weiterverkauft. Im Bauerkrieg 1525 wurde sie erobert, geplündert und in Brand gesteckt. Während des 30ig jährigen Krieges 1618 - 1648 ist die Burg wiederholt angegriffen worden.

  • Beeindruckende Geschichte

    Nach der Rückgabe an das Hochstift Speyer wurde sie notdürftig Instand gesetzt und im pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 – 1697 endgültig zerstört.
    1870 hat sich der Madenburgverein der Burgruine angenommen. Seitdem wurden intensive Restaurierungsmaßnahmen an den erhaltenen, beeindruckenden Burgteilen durchgeführt.

  • Ausblick

    Neben dem historischen Ambiente lockt auch die großartige Aussicht über die Rheinebene bis zum Odenwald und Schwarzwald. Die Madenburg ist ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt. Schon der Rundblick auf die Rheinebene, oder rückseitig in den Wasgau, lässt den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

  • Burgschänke

    Abgerundet wird ihr Besuch durch eine bodenständige Pfälzer Küche. Genießen Sie in der Burgschänke mit Terrasse gepflegte Weine der Region Südliche Weinstraße.